Abwasser
Zukunftsfähige Abwasserentsorgung durch moderate Gebührenanpassung
Rödental sichert zukunftsfähige Abwasserentsorgung durch moderate Gebührenanpassung
Rödental, 28. Juli 2025
Rödental unternimmt einen wichtigen Schritt zur langfristigen Sicherung einer modernen und umweltfreundlichen Abwasserinfrastruktur. Nach acht Jahren konstanter Gebühren und basierend auf einer detaillierten Kalkulation des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes (BKPV) werden die Abwassergebühren zum 1. Januar 2026 moderat angepasst. Diese vorausschauende Maßnahme gewährleistet weiterhin höchste Qualitätsstandards und trägt maßgeblich zum Umweltschutz bei.
Die Einleitungsgebühr wird um lediglich 0,20 Cent pro Kubikmeter angehoben. Die monatliche Grundgebühr für einen normalen Hausanschluss steigt auf 7,40 Euro. Für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt bedeutet dies eine Erhöhung von rund 60 Euro pro Jahr oder 8,11 %, was Mehrkosten von nur 1,23 Euro pro Person und Monat entspricht.
Die Entscheidung des Stadtrats, die einstimmig getroffen wurde, unterstreicht das gemeinsame Engagement für eine nachhaltige Zukunft Rödentals. Michaela Egger, Diplom-Volkswirtin beim BKPV, erläuterte umfassend die Notwendigkeit dieser Anpassung. Hauptgründe hierfür sind gestiegene Betriebskosten (Energie-, Unterhalts- und Personalkosten) sowie notwendige technische Investitionen – allesamt entscheidend für den Erhalt und die Modernisierung der Infrastruktur.
Konsequente Sanierung des Kanalnetzes schreitet voran
Die Stadtwerke Rödental investieren seit vielen Jahren konsequent in ein umfassendes Sanierungsprogramm des Kanalnetzes. Dies sichert nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Entwässerungsanlagen, sondern fördert auch aktiv den Umweltschutz in der Region. Allein in den letzten fünf Jahren wurden durchschnittlich zwei Millionen Euro jährlich in diesen Bereich investiert. Nahezu in allen Außenorten wurden in den letzten 10 Jahren Untersuchungen und Sanierungen der Kanäle durchgeführt. Aktuell laufen die Sanierungsmaßnahmen in Mönchröden. Angesichts allgemeiner Preissteigerungen, etwa bei Tariflöhnen im öffentlichen Dienst oder im Bauwesen, haben die Werkleitung der Stadtwerke Rödental und der Stadtrat gemeinsam alle Anstrengungen unternommen, um die Erhöhung so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die hohe Qualität der Entsorgung zu sichern.
Die neuen Gebühren sind zunächst für einen Zeitraum von vier Jahren festgelegt. Die Kalkulationsgrundlagen werden jedoch regelmäßig überprüft, um maximale Fairness und Transparenz zu gewährleisten. Die detaillierte Kalkulation steht allen Bürgerinnen und Bürgern jederzeit zur Einsichtnahme zur Verfügung. Bei Interesse können Sie sich gerne an die Stadtwerke Rödental wenden.


